Definition eines Skibobs gemäß FISB

Der Skibob ist gemäß FISB ein technisch ausgereiftes einspuriges Sportgerät. Die Skipisten werden mit dem Skibob sitzend und immer mit angeschnallten Fußskiern befahren. Der Skibob besteht aus einem Rahmen, einer Sitzbank, einem Lenker, einem Vorder- und Hinterski und zwei Fußski´s. Der Skibob darf ein Höchstgewicht von 23 kg plus 2 % Toleranz und eine Gesamtlänge von 2,30 m plus 5 cm Toleranz nicht überschreiten. Die Länge der Fußskier beträgt 55 cm und darf ebenfalls nicht überschritten werden.





Nur fliegen ist schöner....

Skibob, ein Trendsport, der für viel Spaß auf der Piste sorgt.

Kinderleicht zu lernen und ein Wahnsinnsspaß auch für Nicht-Skifahrer. Vor allem individuell einsetzbar: wie auch beim Skifahren kann jeder selbst bestimmen, wie schnell er die Pisten runterbrausen möchte. Also für jung und alt eine willkommene Alternative zum Ski- und Snowboardfahren. Natürlich ist es zum perfekten Fahrstiel fürs Renngeschehen noch ein langer, trainingsreicher Weg.

Er hat Lenker und Sattel, aber keine Pedale. Der Skibob, manchmal auch Snowbike genannt, ähnelt dem guten alten Fahrrad, sorgt jedoch für bedeutend mehr Abwechslung beim Outdoorsport. Das moderne Wintersport ermöglicht auch Anfängern Erfolge in Minutenschnelle. Durch seine leichte Bauart und den tiefen Schwerpunkt lässt sich der Skibob spielend auf der Piste halten. Kurven fährt man fast wie bei einem Motorrad, indem man das Sportgerät durch Druck auf den Lenker in die Kurven legt - nur der Oberkörper bleibt dabei aufrecht. Unebenheiten im Gelände werden durch ein spezielles Federungssystem wie auch Armeinsatz ausgeglichen.

Ski - statt Räder
Mit dem Skibob gleitet man wie beim Ski- oder Snowboardfahren über den Schnee. Dazu braucht man keine Pedale. Der Fahrer trägt Skischuhe mit kurzen Fußskiern. Diese benötigt man in erster Linie zum Schleppliftfahren. Die Fußski laufen locker am Boden mit beziehungsweise werden beim Spitzensportler meist hoch gehoben.

Die Arme sind während der Abfahrt abgewinkelt, um den erforderlichen Druck auf den Lenker auswirken zu können. Die Knie liegen locker und flexibel an der Sitzbank, die Füße laufen parallel mit. Durch diesen Körpereinsatz entpuppt sich der Skibob nicht nur als Funsportvehikel, sondern auch als ein ideales Trainingsgerät für Bein-, Arm-, Rücken- und Brustmuskulatur. Ob man es bei der Talfahrt eher gemütlich angehen lässt, oder mit Hochgeschwindigkeit einen Slalompacours bewältigt - die Anforderungen bestimmt jeder Fahrer selbst.

Und wo ist gleich nochmal die Bremse???
Die gibt es nicht! Oder habt ihr beim Snowboard schon mal eine gesehen? Wem es zu schnell wird, der zieht seine Kurve den Berg rauf. Gebremst wird via Bremsschwung, wie bei allen anderen alpinen Sportarten auch.