Skibob-Geschichte



Vor mehr als 100 Jahren bereits versuchten Erfinder immer wieder Schneefahrzeuge zu entwickeln, die etwa die Funktion ausüben, die der heutige Skibob erfüllt.


1891

Anmeldung des Patents für einen "einspurig gelenkten Schlitten" durch den Amerikaner Stevens. Als Vorbild diente ihm ein normales Fahrrad, dessen Vorderrad durch eine Schlittenkufe ersetzt und dessen Hinterrad zwischen zwei Schlittenkufen lief.

Dieses Gerät ist wie viele der folgenden nie aus dem Entwicklungsstadium herausgekommen

1910 wurde in der Schweiz das "Monogleit" erfunden. Mit ihm konnte man nur steile Schneebahnen oder Rinnen mit langen Auslauf benutzen
1922 meldete der Amerikaner Slater ein ähnliches Gerät an
1947 baute Georg Gfällner aus Kiefersfelden das sogenannte "Gfällerei", das sehr stark dem kurz darauf gebautem Skibob ähnlich sah. Das Gfällerei wurde noch nicht mit Fußski gefahren, sondern mit Fußrasten
1949

entwickelte Engelbert Brenter in Hallein bei Salzburg den "Brenter-Skisitz", der anstelle der Fußrasten Fußski benutzte

1964 stellt Erich Brenter in Cervinia, Italien auf einem Skibob den Geschwindigkeits-Weltrekord mit
164 km/h auf.
2003 Jahre später schafft es der Schweizer Romuald Bonvin am 17.04.2003 den Geschwindigkeits-Weltrekort mit 201 km/h von Brenter zu brechen.


Der deutsche Ingenieur Georg Gfällner erwarb für seinen "einspurigen lenkbaren Schlitten" ein Patent. Der österreichische Ingenieur Engelbert Brenter erfand und erwarb ein Patent für seinen "Sitzski".


Durch Kombination dieser beiden Konstruktionen entstand der Skibob.



Inzwischen hat sich der Skibob aus den einfachsten Geräten der Pionierzeit zu einem ausgereiften Sportgerät entwickelt, welches schon lange nicht mehr aus Holz besteht.